Sim-Jü ?

Das Romantik Hotel und Restaurant Sim-Jú befindet sich auf dem historischen Grund des Simon-Juda-Marktes. Noch heute bestehen in dem Quartier Marktrechte. Bei dem Hauptgebäude handelt es sich um eine ehemalige Steigervilla im Stil der 30er-Jahre. Bereits der damalige Bauherr, ein Mediziner, legte Wert auf Großzügigkeit und Stil. Dies zeigt sich unter anderem in dem imposanten Erscheinungsbild des Haues oder den aufwendigen Innenbögen.

Nachdem Dr. Jörg Suplie das Haus erwarb, verwirklichte er hier einen Traum. Ein romantisches, individuelles Hotel auf historischem Grund entstand. Getreu der Geschichte des Quartiers und des Hauses nahm er die nötigen Erweiterungen des Hauses adäquat mit echten Eichenbalken im westfälischen Fachwerkstil vor. Der Atrium-Kräutergarten wurde regional authentisch mit Bruchstein aus dem Münsterland gestaltet. Im Sommer erfüllt der Duft von Lavendel, Rosmarin und Melisse die Luft.

Sim-Jü ist das Idiom für Simon-Juda-Markt, Wernes bedeutenden Freimarkt, der seit dem Jahre 1362 regelmäßig um den Tag der Apostel Simon und Juda (28. Oktober) gehalten wurde.

Das heute noch traditionell als Volksfest mit Kirmes und Jahrmarkt durchgeführte Ereignis ist von großer Bedeutung für die gesamte Region um Werne an der Lippe. Alljährlich erfüllen über 220 Schaustellerbetriebe und ebenso viele Händler die Plätze und Straßen der Stadt mit einer Freimarkts-Atmosphäre, die weit und breit ihresgleichen sucht.

Das Besondere an Sim-Jü: Hier werden noch die alten Traditionen gepflegt wie sonst kaum anderswo. Daher findet Sim-Jü auch heute noch von Samstag bis Dienstag am vierten Wochenende im Oktober statt. Dieser Termin wurde - mit Ausnahme des Samstags, der 1958 hinzugefügt wurde - bereits in den 1920er Jahren vom „Oberpräsidenten“ Westfalens festgesetzt.

Zur Entstehung des Begriffs: Was man liebt, belegt man hier in Westfalen gerne mit mundartlichen Bezeichnungen. Folgerichtig bildete sich im Volksmund für Simon-Juda-Markt ab Ende des 19. Jahrhunderts über Abkürzungen wie „Sim te Jüde“ oder „Sime Jü“ der Begriff Sim-Jü. Das eigens hierfür vom früheren Stadtgraphiker Karl Losch im Jahre 1982 geschaffene, schwungvolle und weithin bekannte Sim-Jü -Logo ist inzwischen registergerichtlich geschützt. Und was har das alles mit unserem Haus zu tun?

Bis zum Jahre 1909 fand Sim-Jü auch auf Teilen des ca. 6 ha großen, vor den Stadtmauern liegenden „Mühlenfeldes“ statt, das mit dem „Marktrecht“ der Stadt Werne belegt war. Auf diesem ehemaligen Marktgelände befindet sich heute unter anderem unser Hotel, das wie Sim-Jü eine ganz besondere Atmosphäre ausstrahlt, die man im Gegensatz zu dem Volksfest das ganze Jahr über buchen und genießen kann.